
Am 8. Mai haben wir wieder an den „Tag der Befreiung“ erinnert und gemeinsam mit dem Stadtverband der LINKEN in Halle (Saale) zum Gedenken eingeladen. Damit verbunden war die Erinnerung an die von den deutschen Faschist*innen Ermordeten und der Dank an die Alliierten, die Partisan*innen in den okkupierten Gebieten und an alle Widerstandskämpferinnen. Insbesondere wurde an die enormen Opfer der Sowjetunion und die Leistungen ihrer Bewohnerinnen beim Kampf gegen den Faschismus erinnert. Dabei haben wir uns deutlich gegen jede Vereinnahmung des Gedenkens im Zuge des aktuellen Angriffskrieges auf die Ukraine ausgesprochen und deutlich gemacht, dass alle Bevölkerungen der UdSSR an der Befreiung beteiligt waren, egal ob sie nun ukrainisch, russisch oder kasachisch waren.
Gerade angesichts globaler Kriegs- und Konfliktherde war die Veranstaltung auch als Mahnung zum Frieden gemacht. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!“ – das muss weiterhin so gelten, wie es im Schwur von Buchenwald als dauerhafte Verpflichtung für die Nachwelt festgehalten wurde. Das braucht allseitige Abrüstung und den Kampf gegen die extreme Rechte, der gerade in Halle entschieden geführt werden muss.
Die Bundesregierung bleibt dazu aufgefordert, den 8. Mai als Zeichen dieses Kampfes und als Würdigung der alliierten Gefallenen in Ost und West (die US-Army hat Halle befreit!), endlich zum Feiertag zu machen!
Wir danken insbesondere dem Tagebuch der Gefühle für ihren Beitrag zur Gedenkveranstaltung und Thomas Lippmann für seinen Redebeitrag.
Bericht und Redebeitrag zum 8. Mai – antifaschistisches Gedenken auf dem Südfriedhof in Halle! weiterlesen »









